40 Tage bleiben…


…und dann geht es wirklich los.

Heute haben wir die erste Reservierung erstanden, es handelt sich um zwei Ruhesesel im Nachtzug von Irun nach Lissabon. Und wer jetzt denkt, dass das nichts von großem Belangen sei, sieht sich einem klaren Irrtum ausgesetzt…!

Denn der erste Versuch an die oben genannten Sitzplätze zu kommen, scheiterte grandios am Schalter des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs. In diesem Zug gebe es, nach Auskunft der Bahnangestellten, genausowenig noch freie Sitzgelegenheiten, wie in zwei anderen Zügen, die wir zu reservieren gedachten. Nach einer kurzen Befragung des Internets stellte sich das zwar als nicht der Wahrheit entsprechend heraus, aber was will man machen?

Online buchen über die Deutsche Bahn ist für Auslandsverbindungen nicht möglich und die Buchung über Zweitanbieter ist mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Da aber auch die Idee, die verantwortlichen Mitarbeiterin der Eisenbahngesellschaft ihrer Aufgaben etwas unsanft zu entbindet und die Buchung am Computer der Bahn selbst vorzunehmen nicht sehr erfolgversprechend zu sein schien bzw. Spätfolgen nicht abzusehen waren, haben wir uns entschieden den friedlichen Weg zu gehen und eine weitere Mitarbeiterin an einem weiteren Bahnhof zu konsultieren.

Also wurde der Rückweg von der  Arbeit wenige Minuten früher angetreten und los ging die zweite Runde im DB Reisezentrum Düsseldorf. Nachdem das ziehen der Nummer und das zugehörige aufgerufen werden doch kurz für Verwirrung sorgten, hatte ich meine Fassung schnell wieder gefunden. Dieses mal trug ich also einer Bahnmitarbeiterin unser Anliegen vor – heute morgen hatte Anna sich noch bemüht.

Aber auch jetzt wäre es wohl leichter gewesen gleich einen ganzen  Zug zu mieten als eine Reservierung für eine einfache Fahrt von Paris nach Bordeaux vorzunehmen. Ich wollte also schon in Resignation verfallen, als ich plötzlich hinter dem Computerbildschirm eine Stimme vernahm, die mir mitteilte, dass sie tatatsächlich zumindest die Reservierung für den Nachtzug nach Lissabon vornehmen könne. Und ich traute meinen Ohren kaum, das sollte auch noch in der Klasse, die ich wollte und zu dem von mir gewünschten Preis möglich sein.

Bevor die nette Dame also wieder einen Rückzieher machen konnte, nutze ich die sich mir bietende Chance, kaufte die Reservierungen und machte mich vom Acker. Der Rest wird ab morgen wieder in Angriff genommen…irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich das Maximale für den heutigen Tag erreicht hatte. Man soll sein Glück ja nicht überstrapazieren…

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