Unsere Interrail Tops & Flops


Als ich eben zufällig beim Stöbern Janines Aufruf zur Blogparade bezüglich der eigenen ganz persönlichen Reisetops und Flops gelesen habe, schossen mir direkt einige Erlebnisse unserer Interrail-Reise im Jahr 2013 in den Kopf und ich musste diese einfach zu Papier (OK, zu Tastatur 😉 ) bringen. Denn, wenn man 4 Wochen am Stück mit Sack und Pack einen Großteil der Züge, die Mittel- und Südeuropa zu bieten hat, austestet und sich zahlreiche europäische Großstädte zu Gemüte führt, bleiben die großen wie auch die kleinen Überraschungen definitiv nicht aus.

Unser erster absoluter Flop war unser dritter Halt der lang ersehnten Tour in Paris. Genauer haben wir hier schon einmal darüber berichtet. Vielleicht tun wir Paris wirklich Unrecht und ich bin auch heute noch davon überzeugt, dass die Stadt der Liebe wunderschöne Seiten hat, aber als wir nach einer nächtlichen Busfahrt aus London kommend, am frühen Morgen die französische Hauptstadt erreichten und wir auf dem Weg zu unserem Hostel beinahe schon sämtlicher unserer Wertsachen entledigt worden wären, hielt sich unsere Euphorie doch etwas in Grenzen. Beim Bezug unserer Dreierzimmers machte dieser Anblick

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die Gesamtsituation nicht unbedingt besser. Doch wir wollten der Stadt eine wirkliche Chance geben und machten uns trotz und alledem fröhlich auf den Weg die Welt der größten französischen Stadt zu erkunden: Auf dem Weg zur S-Bahn wollte ein netter junger Mann Anna das Handy aus der vorderen Hosentasche klauen, an der Pont Neuf hatten Kinder es auf unsere Portmonees abgesehen und unzählige Versuche uns Eifeltürme im Miniaturformat schmackhaft zu machen, trugen nicht zur Verbesserung unserer Laune bei.

Ob unser gesamter Aufenthalt in Paris deswegen nur und vollkommen schrecklich war? Niemals! Denn das ist das Tolle auf Reisen – man kann seine persönlichen Tops überall finden und die Flops ganz schnell beiseite drängen. Und auch wenn es nicht für alles entschädigen kann und der Halt in Paris sicher nicht zu meinen persönlichen Highlights unserer Interrail-Trips zählt: solche Momente entschädigen für einiges und sind definitiv TOP:

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Top war übrigens außerdem unser Halt in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Ursprünglich stand dieser Ort aufgrund seiner Abgelegenheit nicht sehr weit oben auf unserer Agenda als es um die Planung des Trips im Sommer 2013 ging, doch noch einigem Hin und Her beschlossen wir trotzdem die lange Reise im Nachtzug dorthin anzutreten – und es hat sich sowas von gelohnt. Mehr zu unserer Liebe auf den ersten Blick könnt ihr auch hier noch nachlesen. Eine unglaublich tolle Stadt direkt am Meer, eine absolute Empfehlung! Und selbst das stundenlange Laufen über die sieben (!!) Hügel der Stadt nimmt man dort gerne in Kauf. Und diese kleinen Schweinerein schmecken danach eh umso besser:

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Weitere Flops unseres Trips damals waren:

  1. sich in einem Zug von Budapest nach Prag alle Wertsachen stehlen zu lassen
  2. Regen in Innsbruck
  3. nach Hause müssen (so generell und immer 😦 )

Aber natürlich überwiegen hier auch wieder die Tops:

  1. spontan nach Bled in Slowenien fahren und sich verlieben
  2. Unmengen von Eis in Rom verschlingen
  3. das Gefühl nach einem Waschtag den ganzen Rucksack voller sauberer Wäsche zu haben (unbezahlbar!)
  4. einfach vier Wochen lang mit dem Zug durch Europa zu fahren – reicht das nicht? 🙂

Das war eine kleine Übersicht über unsere ganz persönlichen Interrail Tops und Flops! Wahscheinlich habe ich nun noch Unmengen von ganz wichtigen Dingen vergessen, aber das war das, wsa mir direkt in den Kopf geschossen ist! Wie sieht’s denn mit euren Reisetops und -flops so aus?

 

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3 Gedanken zu “Unsere Interrail Tops & Flops

  1. So stelle ich mir Interrail Reisen vor. Gespickt mit Hoch und Tiefs. 🙂 Nur das Wertsachen klauen ist echt nicht lustig 😦
    Das Ticket scheint ihr aber woanders deponiert zu haben?
    Übrigens: Paris und ich mussten auch erstmal warm miteinander werden. Dabei hatten wir ein gutes Hotelzimmer..ohne Mausemitbewohner 😉
    Eure Reisetopps finde ich übrigens alle super. Zwei und Drei habe ich schon ausprobiert. Bled war mir bis heute unbekannt scheint sich aber zu lohnen. Und Nummer Vier ist sowieso klasse. 🙂

    Danke für den schönen Beitrag zur Blogparade.

    Ich wünsche euch für die USA selbstverständlich nur noch Reisetopps. 🙂

    Liebe Grüße Janine

    1. Ja das stimmt: 4 Wochen Freide, Freude, Eierkuchen wird es bei Interrail nicht geben, aber das macht so eine Reise ja im Endeffekt auch wirklich aus! 🙂

      Genau, unsere Tickets waren zum Glück in unseren großen Rucksäcken deponiert und sind deswegen verschont geblieben. Außerdem saßen wir, wie der Zufall es so wollte, in einem Zug, der seine Endstation in Deutschland hatte – da sind wir dann mal durchgefahren..:D

      Ja Paris hat sicher tolle Seiten, aber man muss wirklich warm werden! Bled kann ich wirklich nur empfehlen! In diesem Zusammenhang lohnt sich übrigens auch definitiv ein Ausflug in die sloweenische Hauptstsadt Ljubljana. Hatten dort leider nur einen Abend, aber wollen auf jeden Fall noch einmal hin! 🙂

      Und vielen Dank! :))

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