Ein Tag in Brooklyn


Bei einem Aufenthalt in New York darf auch ein Tag in Brooklyn nicht fehlen – davon muss man zumindest ausgehen, wenn man sich vor seinem Trip nach NYC auch nur ein wenig mit der Stadt beschäftigt.

Und es hat sich gelohnt!

Denn, wie es sich für ordentliche Touristen gehört, haben wir uns gleich einen ganz Tag für diesen Stadtteil freigehalten. Und eben dieser Tag hätte noch so in Hose gehen können (ist er nicht, obwohl Anna leider etwas Kreislauf geplagt war 😦 und Nina was das Frühstück anging „leichte“ Entscheidungsschwierigkeiten hatte ), dieser Anblick hätte im Endeffekt sowieso für ALLES entschädigt!

Aber fangen wir von Vorne an: Und womit fängt ein Tag erst richtig gut an?

Mit einem super Frühstück natürlich. Getreu unserem lieben Marco (mit vollem Namen heiß er übrigens Marco O’Polo und ist uns im handlichen Taschenbuchformat begegnet!) sollten wir auch unbedingt in dieses eine Café, um DAS Frühstück schlechthin serviert zu bekommen. Ich nehme an wir würden heute noch vor der gastlichen Stätte warten, wenn wir auf das Frühstück dort bestanden hätten – die Schlange war nur ein bisschen lang. Also die Straße mal ein bisschen in die eine und in die andere Richtung entlang gelaufen, ein bisschen hin und her diskutiert, einige New Yorker Hipster in freier Wildbahn beobachtet und schließlich stand dieses Frühstück (inzwischen war es so ca 12 Uhr :D) vor uns:

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Hätte wahrlich schlechter kommen können!

Gur gestärkt sind haben wir dann also Hill Street (hier waren wir) noch ein wenig entlang spaziert und haben ein ganz anderes New York (nicht besser oder schlechter,sondern anders 😀 ) genossen, als wir es noch vom Tag zuvor aus Manhatten kannten. Nebenbei gesagt, daspassiert einem in New York aber eigentlich jedes Mal, wenn man nach dem Verlassen einer U-Bahn-Haltestelle, wieder das Tageslicht erblickt.

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Frühstücksausblick ❤
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Herumschlendern in Brooklyn

 

Dann das: Nach langer Abstinenz konnten wir sogar ein wenig unseren Lieblingssport verfolgen – ja in New Yorker Parks wird tatsächlich Soccer gespielt!

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DSC_1007Wir saßen wirklich fast eine Stunde dort und haben dem, mehr oder weniger, hochklassigen Treiben zugesehen. Wahrschienlich wäre es auch noch länger geworden, hätte uns einer die herbeigesehnten eisgekühlten Getränke serviert. Ja, es war sehr warm an diesem Tag! Da aber leider kein gut aussehneder und leicht bekleideter junger Mann mit hübschen Cocktails auftauche haben wir uns dann doch wieder auf den Weg gemacht. Unser Ziel war die Brooklyn Bridge, um schon einmal bei Tageslicht einen Blick auf die Manhattener Skyline zu erhaschen. Überqueren wollten wir sie dann standesgemäß nach Einbruch der Dunkelheit.

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DSC_1024Konnte sich ja wohl sehen lassen! 🙂 Ein kühles Getränk hatten wir leider immer noch nicht erhalten, da rund um den Brooklyn Bridge Park der Andrang entweder unglaublich groß oder die Preise ebenso unglaublich hoch waren. Aus einem ähnlichen Grund haben wir dann auch auf DIE organic, super, gesund, lecker und so weiter Ice Cream überhaupt in Brooklyn verzichtet. 😀

Stattdessen haben wir uns auf den Weg Rrichtung Willimasburg gemacht und nach einem kurzen Spaziergang durch das jüdische Viertel dort, erreichten wird die, wiederrum vom Marco empfohlene, Bedforf Avenue. Und dieses Mal konnten wir ihm nur zustimmen, ein Abstecher dorthin lohnt sich, aber seht selbst!

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Blick entlang der Straße.
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Einmal abgebogen und schon landet man auf einem kleinen „Indoor-Flohmarkt“ 🙂
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Kindheitserinnerungen 😀
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Kunst.

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Wir hätten uns am liebsten überall und in jedes Café hingesetzt und etwas getrunken. Am Ende gab es dann einen Saft in einem der vielen Saftläden (Ja, der Witz ist schlecht und halt, aber er erfreut uns 😀 ). In diesem Zusammenhang haben wir sogar noch einen dritten geschenkt bekommen, da die gute Dame dort „leider“ erst einen falschen zusammengemixt hatte. Schaaaaaaade. 🙂

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Da es inwzischen auch schon reichlich spät geworden war, machten wir uns schleunigst auf den Rückweg zur Brookyln Bridge, wollten wir doch dort bei einem leckerern Abendessen den Sonneruntergang über Manhatten bewundern. Und wir haben es so gerade eben hinbekommen.

Mit den ersten Shake Shack Burgern unserers Lebens (Ja sie waren lecker, aber die allgemeine Begeisterung können wir jetzt nicht so teilen :D) konnten wir das genießen:

DSC_0056Und auch wenn bei dem Rückweg (Fußweg!) über die Brooklyn Bridge unsere Füße und Rücken (fast vergessen zu erwähnen: Anna hatte sich auf Bedford Avenue noch ein-zwei Bücher gekauft – richtige Bücher, keine Taschenbücher!) schon laustark protestierten, hielten wir durch und überquerten die bekannte Brücke, um zurück nach Manhatten zu gelangen.

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Dass wir danach totmüde in unser Bett fielen, brauchen wir wohl eigentlich nicht extra zu erwähnen. Trotzdem ist ein Tag in Brooklyn defintiv lohnenswert und nur zu empfehlen. Und auch hier gilt, wie bei eigentlich allem in NYC: Du bist den ganzen Tag unterwegs und hast eventuell 2,5% von dem gesehen, was sehenswert wäre. Aber hey, wenn die 2,5% geil waren, ist alles gut! 😀

Bis bald

Anna & Nina

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7 Gedanken zu “Ein Tag in Brooklyn

  1. Super Eure Serie über New York! War ja schon ein paar Mal in den USA, aber noch nie dort! Werde sie in Ruhe lesen. Brooklyn hat mich schon überzeugt!

    1. Danke Dir! 🙂 Ja, New York ist auf jeden Fall eine Reise wert! Es gibt einfach so viel zu sehen und zu berichten – und wir haben wahrscheinlich nicht einmal eine n Bruchteil der Stadt gesehen. Aber so hat man zumindest einen Grund für eine erneute Reise! 😀

  2. Ein rundum wundervoller Bericht.
    Die Schnecke an der Hausfront ist ja cool.
    Und Fußball wurde gespielt.
    Die Bilder sind faszinierend von der Nacht.
    Vielen Dank, traumhaft.
    Bärbel

  3. Wie schön! Ich bin selbst auch ein riesiger New York-Fan und Brooklyn habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen. Ich liebe es, den Tag dort in einem der vielen tollen Frühstückscafés beginnen zu lassen 🙂 Liebe Grüße Franzi

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