ABreisen – mal was anderes


Guten Abend (ja jetzt gerade ist es Abend 😀 )!

Auch wenn unser Blog hier ANreisen heißt (die ausfürhliche Erklärung dazu findet ihr hier :)) müssen/mussten auch wir irgendwann aus den USA abreisen…leider!

Und so ging es in einem 48 Stunden andauernden Reise-Flug-Marathon von New York über Houston nach Monroe, um anschließend nach einem Übernachtungsabstecker in Ruston von Shreveport über Atlanta nach Düsseldorf zu fliegen. Klingt anstrengend? Ist es auch! 😀

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Aber gut, wir wollten (OK hier könnte man über die Bedeutung von müssen und wollen diskutieren) nach Hause und Annas ganzer Krempel auch. 😀 Der stand nämlich noch in Ruston, da es doch „etwas anstrengend“ (OK und teuer) gewesen wäre einen großen Koffer, einen Handgepäckskoffer und eine Mülltüte (!) voller Dies und Das auf unsere Tour mitzunehmen, mussten die Sachen eben in Lousiana verweilen.

Das hat uns übrigens nicht daran gehindert, wie ihr ja schon wisst, ein wenig zu shoppen und fleißig Andenken zu sammeln auf unserer Reise, sodass wir noch einen zusätzlichen Koffer in Boston erstanden hatten. Wobei Koffer wohl hier auch nicht das ganz richtige Wort ist. Eher Tasche. Mit Rollen. OK, die nicht funktionierten. Auf jeden Fall nicht so gut. Das liegt übrigens sicher nicht daran, das wir das Gepächstück für 22 $ in Chinatown von einer Dame gekauft hatten, die ungefähr so gut Englisch wie wir Chinesisch sprach.

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Ein Teil der gesammelten Werke – der Chinakoffer natürlich im Mittelpunkt!

Und so war auch die spannenste Frage unserer Heimreise, nicht ob und wann wir wieder deutschen Boden betreten würden, sondern ob unser, wie wir ihn liebevoll nannten- China-Koffer auch dabei sein würde. Die Vorstellung von einzelnen Kleidungsstücken (dreckiger Unterwäsche war da komischerweise ganz weit Vorne dabei), die nach unserer Landung über das Düsseldorfer Gepäckband laufen würden, war doch relativ präsent während unserer Heimreisen.

Zu unserem Wohlbefinden trug auch nicht bei, dass wir auf unserer Zwischenstation in Ruston, mit Hilfe von Annas Freunden dort, das gute Stück notdürftig mit etwas bessererm (und breiterem) Tesafilm präparieren musstenn.

Wieso?

Leider hatte wir auf der Reise von New York nach Monroe schon einige Risse im Stoff  davongetragen. Ja, man konnte durch die Risse schon einzelne Kleidungsstücke erkennen.

Aber um das Ergebnis schon einmal vorweg zu nehmen. Wir sind mit allen 3 Koffern, einem Handgepäckskoffer und drei Rucksäcken in NRW angekommen und haben sogar unserer Mutter gefunden, die und schon vollkommen richtig hinter dem größten Gepäckwagen weit und breit vermutet hatte.

Ein gößeres Problem war für uns (auch für Nina, obwohl sie ja nur 3 1/2 Wochen unterwegs war) der menschliche Kulturschock. Waren wir in Ruston während unserer letzten Nacht noch herzlich von Annas Freunden aufgenommen worden, haben leckerer Pizza und Pasta verspeist und sind am nächsten morgen zum Flughafen gefahren und verabschiedet worden, find spätestens im Flieger von Atlanta nach Düsseldorf die Luft an rauer zu werden.

Also dieses Flugzeug ist schon etwas eng. Sehr eng. Und überhaupt: Was soll das ganze Gepäck. Auf Reisen mit den ganzen Taschen, DAS muss doch nicht sein. Unverschämt sag ich nur. Da helf ich doch nicht noch das zu verstauen. Und die Beinfreiheit ein Witz. Was soll das überhaupt mit dem Licht hier!

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Unterhaltung der beiden netten Herrren, die während der 8 Flugstunden keine Scheu hatten ihren Unmut lautstark und vor allen Dingen konstant kund zu tun.

Schön wieder zu Hause zu sein!

Aber wir machten gute Miene zum bösen Spiel:

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Und es gab tatsächlich auch erfreuliche Vorkommnisse. So trafen wir direkt nach unserer Landung noch am Gepäckband unserer Tante und unseren Onkel, die ebenfalls aus den USA zurück in die Heimat kamen und nur kurz vor uns gelandet waren. Sie waren es auch, die uns überhaupt ermöglichten einen riesigen Gepäckwagen vor uns herzuschieben. Denn diese bekommt man am Düsseldorfer Flughafen nur gegen eine Gebühr von einem €uro – leider hatten wir nur Dollar und der Automat fand außerdem unserer Kreditkarten doof. Wahrscheinlich abgenutzt! Also die Karte 😀 Und da die ebene beschriebene deutsche Freundlichkeit auch hier weiter anhielt, waren die Beiden unsere Retter in der Not und halfen. Nach einer ausführlichen Begrüßung (Anna hatte sie ja immerhin fast 6 Monate nicht gesehen) konnten wir endlich einen €uro in den Schlitz werfen und unseren Wagen in Empfang nehmen. Sieg. 😀

Ansonsten waren wir nach dem kleinen Flugmarathon doch froh wieder daheim zu sein (Anna definitv mehr als Nina – was aber auch an der Aufenthaltszeit in den USA liegen kann)!

Und die Begrüßung zu Hause mit einem typisch deutchen Frühstück mit Allerlei Leckereien- natürlich inklusive Leberwurst- war der perfekte Stadt in den ersten Tag back home.

Was nun folgt? Nina geht ab August erst einmal für 4 Monate für ein Auslandssemester nach Island und wird Euch auf dem Laufenden halten. Anna wartet auf die Zusagen der Universitäten. Und die nächsten Reisen? Die kommen sicherlich!

Bis dahin

Anna & Nina

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2 Gedanken zu “ABreisen – mal was anderes

  1. Exakt so stell ich mir auch unsere Rückreise aus Malaysia im Herbst vor! (zumindest mit dem Gepäck xD)
    Aber schön dass ihr heil wieder zurückgekommen seit und naja im Flieger das war dann wohl eine Wiedereingliederung in den typisch deutschen Nörgelalltag! =D

    1. Ja das kann schon mal
      abenteuerlich enden 😀 – ich drücke die Daumen dass bei euch dann auch alles gut geht!

      Oh ja, da fühlt man sich dann schneller wieder zu Hause als einem lieb ist! 😀

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