Ich war noch niemals in New York…


…ja wer kennt den Klassiker von Udo Jürgens (Ok, wir geben es zu: Wir bevorzugen die Version der Sportfreunde Stiller:D ) nicht?

NEW YORK – da muss man wohl einmal im Leben gewesen sein. Und so machten wir uns nach einem fünftägigen Aufenthalt im schönen (und leider doch sehr verregneten) Boston auf den Weg in die „Stadt, die niemals schläft“ (Sie tut es übrigens doch! Zumindest in Teilen, aber dazu später mehr!)

Das Transportmittel unserer Wahl war dieses Mal, nebenbei gesagt, der Bus. Ja richtig gelesen. Ich meine von Boston nach New York lohnt sich das Fliegen nun wirklich nicht. Außerdem waren wir, ehrlich gesagt, froh über jede Strecke, die wir mit einigermaßen festem Boden unter den Füßen hinter uns bringen konnte.. Wir sind naämlich eher die Sorte Menschen, die das Fliegen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, um große Strecken an entfernte Orte zurückzulegen. Spaß macht uns das Ganze aber nun nicht so wirklich. Eher fliegt das Unwohlsein immer mit. Genau das stellte sich dann aber als eine grobe Fehleinschätzung der Situation heraus:

Denn tatswahrhaftig haben wir auf unserer Reise sechs (Anna) bzw. acht (Nina) Flüge in zwar teilweise abenteuerlich kleinen Maschinen, aber stets ohne große Turbulenzen oder Besonderheiten hinter uns gebracht (über die Verspätungen von Spirit Airlines schweigen wir an dieser Stelle!). Bei der normalerweise(!) vierstündigen Busfahrt von Boston, an der Küste entlang, nach New York waren wir dann, wie sollte es anderssein, plötzlich in einen Unfall verwickelt. Gott sei Dank ist weder uns, den anderen Fahrgasten noch – wie es aussah – dem Fahrer, dessen Auto sich direkt vor der Windschutzscheibe auf der Autobahn überschlagen hat, etwas passiert. Das Unangenehmste war dann glücklicherweise eine 2,5-stündige Verspätung, die durch die Aufnahme der Personalien aller Fahrgäste verursacht wurde.

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Geholfen hat es in diesem Zusammenhang sicher auch nicht, dass wir aufgrunddessen um einiges später in New York City eintrafen und so direkt einmal in den Geschmack der New Yorker Rush-Hour kommen durften. Wer fand Fliegen eigentlich doof?

Angkommen in New York sind wir übrigens mitten in Chinatown (könnte daran liegen, dass unsere Busfahrgesellschaft Yo-Bus hieß und die Website so aussieht, aber gut :D) und haben uns von dort aus auf den Weg zu unserem airbnb-Zimmer in der Bronx gemacht. Wie ihr seht, wir haben dann mal mit den schönen Ecken New Yorks angefangen. 😀 Aber hey, vollkommen egal, wir waren in NEW YORK CITY!

Nachdem wir unser Gepäck dann in unserem schönen zweckmäßigen Zimmer untergebracht hatten, ging es endlich Richtung Manhatten. Glücklicherweise hielt die neue Metro-Linie unseres Vetrauens (Linie 4 – beizeiten werden wir noch einmal eine ausgeibige Recherche zum Thema local und express trains machen…) nicht nur nahe unseres vorübergehnden Heims (da waren nur 1,2 oder100 Treppen dazwischen), sondern auch an der allseits bekannten Grand Central Station. Nun hat uns diese Stadt richtig begrüßt:

IMG_0180Falls ihr euch übrigens fragt, was die Weihnachtsdeko dort macht – Nein, die Amis sind nun nicht vollkommen durchgedreht. Es fand an diesem Abend nur einer von gefühlten 1000 Filmdrehs dort statt. Im Film war dann eben gerade Weihnachten. Da können auchmal ca. 100 Leute im Juni mit dicken Mäntel, Mützen und Weihnachtsgeschenken durch einen mit Lichterketten behangenen Bahnhof laufen. 😀

Von diesem Bahnhof ging es dann auch direkt standesgemäß (und ohne Geschenke 😦 ), mit einem kleinen Abstecher über die 5th Avenue, zum Times Square. Ich meine was ist mehr New York?

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Wir waren nun wirklich angekommen! Und müde..:D Deswegen ging es an diesem Abend nach den obligatorischen ersten Schnappschüssen

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auch fast auf direktem Weg zurück in den Stadtnorden, um ins Bett zu fallen und ausreichend Energie für eine Woche NYC zu tanken. Und nein,wir mussten auf dem Weg von der Bahn in unser Zimmer keine Angst haben.

Da ihr nun schon sehen könnt, dass es zu dieser Stadt wirklich so einiges zu erzählen gibt (und wir auch alles loswerden wollen :D), werden wir die Blogbeiträge hierzu in unsere verschiedenen Unternehmungen einteilen. Ihr könnt euch also als nächstes über unsere Geschichten von einem Besuch im Bavarian Beer House, dem ersten Blick auf Lady Liberty und von einem Tag in Brooklyn und einer fantastischen Sicht auf Downtown Manhatten freuen. Nur so viel sei als Vorgeschmack schon einmal gezeigt:DSC_0009

Seid gespannt und bis ganz bald

Anna & NIna

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3 Gedanken zu “Ich war noch niemals in New York…

  1. Hallo ihr Beiden,

    das war dann Abenteuerurlaub mit dem Bus! 😉 Ich bin auch so ein Spezialist und hatte auch schon das Vergnügen in so kleinen Flugzeugen kräftig durchgeschüttelt zu werden. Wir sind sogar mal von New Orleans nach Texas mit dem Zug gefahren und hatten einen Unfall. Es gibt so viel unbeschrankte Bahnübergänge und unser Zug ist mit einem Auto zusammengestoßen. Uns ist nichts passiert, der Autofahrerin schon und es hat Stunden gedauert.

    Zurück zu New York – die Stadt ist einfach faszinierend. Wir würde am liebsten jedes Jahr hinfahren. Witzigerweise hatte ich zu dem Songtitel von Udo Jürgens auch etwas geschrieben. Ich mag den Song nämlich nicht, denn man soll seine Träume leben.

    Liebe Grüße und weiter frohes Reisen.

    Renate

    1. Hallo Renate,
      oh ja das stimmt. 😀

      Oh da hast du ja auch schon einiges erlebt was Fortbewegungsmittel angeht. 😀

      Wir dachten auch, dass wir nach vier Wochen Interrail quer durch Europa fast alles erlebt haben – aber weit gefehlt wie wir nun feststellen mussten. 😀

      Deine Gedanken zu dem Klassiker von Udo Jürgens kann ich übrigens nachvollziehen. Wobei ich denke, dass in dem Lied auch ein bisschen steckt, dass schon der Gedanke seine Träume leben zu können, oft für den Moment tröstlich ist. Auch wenn man dann doch wieder nach Hause geht und sich auf das Sofa setzt. 🙂

      Dir auch weiterhin frohes Reisen!

      Nina

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